Auftrag

Aufgabe des überregionalen Beratungs- und Förderzentrums für körperlich-motorische Entwicklung (üBFZ KME) ist die Beratung und Unterstützung von

  • vorschulischen Einrichtungen am Übergang in die Schule
  • Lehrkräften der allgemeinen Schulen, rBFZ und Förderschulen
  • Eltern und anderen Bezugspersonen
  • betroffenen Schülerinnen und Schüler

Diese Beratung und Unterstützung ist immer individuell im Hinblick auf Dauer, Intensität und Inhalt.

Ziel der Beratung und Unterstützung ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Unterricht und Partizipation jedes einzelnen Schülers/jeder einzelnen Schülerin zu gestalten. Er/Sie soll so selbständig und uneingeschränkt wie möglich am schulischen Lernen und am schulischen Alltag teilnehmen und diese mitgestalten können.

In einem kooperativen Prozess zwischen allen Beteiligten - der zuständigen Schule, dem üBFZ KME, den Eltern/Sorgeberechtigten und gegebenenfalls dem regionalen BFZ, der Nachmittagsbetreuung, dem Träger der Eingliederungsmaßnahme und/oder den beteiligten Ämtern - gelingt dies in den allermeisten Fällen im Rahmen des inklusiven Unterrichts. Aber auch die Aufnahme in eine Förderschule kann ein Ergebnis des Beratungsprozesses sein.

Wesentlicher Gelingensfaktor ist, dass sich alle Beteiligten ihrer gemeinsamen Verantwortung bewusst sind und durch eine frühzeitige Kontaktaufnahme ausreichend Zeit für Austausch, Informationsbeschaffung, Antragsstellung usw. zur Verfügung steht.

Das Angebot der Beratungslehrkräfte besteht darin, dass sie zur Verfügung stehen, um:

  • im Unterricht zu hospitieren, zu beobachten und beratende Gespräche zu führen
  • den Anspruch auf sonderpädagogische Förderung im Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung zu klären
  • Hilfen beim Stellen von Anträgen bei Ämtern, Krankenkassen, Schulträger zu geben
  • Kontakt zu Reha- und Hilfsmittelberatungen herzustellen
  • runde Tische z.B. mit Schulträger, Sozial-/Jugendamt oder auch schulintern zu koordinieren und zu moderieren sowie an Hilfeplangesprächen teilzunehmen
  • Fortbildungen an Schulen zu Fragen wie Sport mit Körperbehinderung oder Nachteilsausgleich durchzuführen
  • runde Tische zu koordinieren und moderieren
  • den Kontakt zu Einrichtungen für Körperbehinderte (Schulen/Internate) herzustellen

Anfragen zur Beratung und Unterstützung durch das üBFZ KME stellen Sie bitte frühzeitig über den Beratungsantrag (à Download) an das rBFZ mit der Bitte um Weiterleitung an die Christoph-Graupner-Schule. Wir benötigen grundsätzlich

  • vorhandene medizinische Unterlagen (Diagnosen, Arztberichte, SPZ-Berichte)
  • die Unterschriften der Klassenlehrkraft und soweit involviert der rBFZ-Lehrkraft

Nach Erhalt des Beratungsantrags erfolgt ein Erstkontakt durch die zuständige Beratungslehrkraft des üBFZ KME zur detaillierten Auftragsklärung.

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