Unterstützte Kommunikation

Unterstützte Kommunikation (UK) nimmt einen hohen Stellenwert in unserer Schule ein.

Denn: Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen!

Viele Schüler und Schülerinnen können sich nicht bzw. nur schwer oder nur mit vertrauten Personen (Familie, engen Bezugspersonen, …) verständigen. Ziel der Unterstützten Kommunikation ist es, mit diesen Schülern und Schülerinnen eine Kommunikationsform zu finden, mit der sie jederzeit und mit jedem kommunizieren können.

Hierbei werden alle kommunikativen Möglichkeiten (Blickbewegungen, Mimik, Laute, Gestik, Körperhaltung, Körperbewegung, Gebärden/Handzeichen, nicht elektronische Hilfen, elektronische Hilfen, Schriftsprache) berücksichtigt. Grundhaltung ist, dass jede/r kommunizieren möchte. Daher wird vom Kind/Jugendlichen keinerlei Voraussetzung verlangt. Die Methoden der Anbahnung und des Aufbaus eines Kommunikationssystems werden den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten der einzelnen Schüler und Schülerinnen angepasst.

An der Christoph-Graupner-Schule existiert ein UK-Team. Die Kolleginnen und Kollegen des UK-Teams stehen als Ansprechpartner dem Kollegium für Fragen der Umsetzung von UK zur Verfügung.

UK ist in den Klassen verankert. Benötigte Materialien (Piktogramme, Auswahl von Gebärden, Einrichten von Seiten auf den Talkern, …) werden schülerspezifisch von den Klassenteams hergestellt oder angeschafft - beratend stehen hier Kollegen und Kolleginnen des UK-Teams zur Seite.

Für Projekte werden ergänzend sogenannte Talker-Gruppen über einen begrenzten Zeitraum eingerichtet, um über die Klassenstruktur hinaus weitere Anreize zur Kommunikation in spezifischen Interessens- und Fähigkeitsgruppen zu setzen. Auch Gebärdenkurse werden das ganze Jahr über zusätzlich angeboten.

UK-Materialien die in allen Klassen verwendet werden, wie z.B. der Piktogramm-Stundenplan mit Gebärdenbildern, werden vom UK-Team hergestellt, in Absprache mit den Klassenteams stetig weiterentwickelt und auf die Klassen verteilt.

UK benötigt Zeit. Lernerfolge sind oft nur in ganz kleinen Schritten sichtbar. Eine gute Planung, Durchhaltevermögen und viele sprachliche Anlässe zum Üben und Abschauen (Modelling) sind nötig, um den Schülern und Schülerinnen ihren Weg zur Kommunikation zu ermöglichen.

Eine Zusammenarbeit mit Eltern ist wichtig, da die Eltern wertvolle Informationen zur bisherigen Kommunikation ihrer Kinder geben können. Gerne stehen wir den Eltern bei der Entscheidung für elektronische und nicht elektronische Kommunikationshilfen beratend zur Seite.

Die Mitglieder des UK-Teams bilden sich kontinuierlich in diesem Kompetenzfeld weiter und bieten Beratungen und Fortbildungen für das gesamte Kollegium an. Auch sind wir im überregionalen Arbeitskreis „Landesnetzwerk Unterstützte Kommunikation Hessen“ vernetzt.

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